Die Stimme von Kalliope

Der Duft des Hungers

tavola-in-festa

ZDENKA BECKER Kein wort über das welken keine demut vor den falten im gesicht nur gast sein bei diesem mahl festlich gedeckt der tisch der duft des hungers ins kerzenlicht getaucht der duft des hungers nach einander   (Photo von…

Weihnachten

Giotto, Natività

GEORG SCHWIKART Seit der Himmel leer ist wird es auf Erden voller Tausend Sterne, elektrisch mit Schnäppchen locken die Wirte Hirten predigen lange statt Engeln singt die CD Auch ohne die drei Weisen gibt’s königliche Geschenke Ein Kind wird dennoch…

Jetzt ist es Herbst

Bruno Capellino

MAX DAUTHENDEY (1867 – 1918) Jetzt ist es Herbst Jetzt ist es Herbst, Die Welt ward weit, Die Berge öffnen ihre Arme Und reichen dir Unendlichkeit. Kein Wunsch, kein Wuchs ist mehr im Laub, Die Bäume sehen in den Staub,…

Winteranfang

klabund

KLABUND (eigentlich Alfred Henschke, * 4. November 1890 in Crossen an der Oder; † 14. August 1928 in Davos). Alle Welt ist voll Wind. Der Herbst fallt von den Bäumen. Wir sind In Träumen.

Zwei Gedichte

theodor-kramer

THEODOR KRAMER. Trinklied vorm Abgang Schon wird uns oft ums Herz zu eng, es läßt uns niemals ruhn; wir konnten manchmal im Gedräng nicht ganz das Rechte tun. Laßt in der Runde gehn den Wein, horcht, wie die Zeit verrinnt;…

Welttag der Poesie

giornata-mondiale-della-poesia

Fremde Worte Verirrte Vögel Zwischen unentzifferbaren Berge – Monviso, Argentera – Fremde Worte Aus siderischen Entfernungen – Schluchten Schlucken Schwalben Schlucken Schluchten Gabriella Mongardi Zwei Fotografien von Bruna Bonino: Monviso (oben) und Argentera (unten)

Zum 200. Geburtstag von Theodor Storm (1817-1888)

theodor-storm

THEODOR STORM. Ein grünes Blatt Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, Ich nahm es so im Wandern mit, Auf daß es einst mir möge sagen, Wie laut die Nachtigall geschlagen, Wie grün der Wald, den ich durchschritt. Mondlicht Wie liegt im…